9. Januar
Der Schwerpunkt der schwedischen Schäden liegt in den Regionen Dalarna und Gävleborg. Das Schadensgebiet reicht von Norrbotten bis in den Norden Upplands.
Nach bisherigen Erhebungen sind rund drei Viertel der Bäume geworfen und ein Viertel gebrochen. Die Schäden treten vor allem in frisch durchforsteten Beständen sowie in zur Verjüngung vorgesehenen Flächen auf.
Skogsstyrelsen weist darauf hin, dass die Mengenerhebung durch hohe Neuschneemengen erschwert ist. Insbesondere das Sturmtief „Anna“ brachte in den betroffenen Gebieten bis zu einen Meter Neuschnee. Genauere Zahlen werden in etwa sechs Wochen vorliegen. Nach dem schwedischen Waldgesetz müssen Waldbesitzer auch nach Kalamitäten die Forstbehörde über Holzerntemaßnahmen auf Flächen größer als 0,5 ha informieren.
8. Januar
Der Winterstrum "Johannes/Hannes" hat in Mittelschweden und Teilen Südwest- sowie Westfinnlands große Schäden verursacht © Sveaskog
Der in Schweden als „Johannes“ und in Finnland als „Hannes“ bezeichnete Wintersturm führte vom 27. bis 28. Dezember in beiden Ländern zu holzmarktrelevanten Schäden. In Schweden berichtet vor allem der forstliche Zusammenschluss Mellanskog von größeren Mengen Sturmholz. Schadenschwerpunkte sind die Regionen Gästrikland, Hälsingland und Dalarna. Vertreter von Mellanskog ziehen einen Vergleich zu den Sturmschäden durch Orkan „Gudrun“ 2005. Bereits am 1. Januar hat der Waldverband Kopparfors Skogen für seine Waldflächen eine Schadenschätzung von 1 Mio. fm veröffentlicht.
Die Erhebung konkreter Schadensmengen gestaltet sich wegen der Schneefälle der vergangenen Tage schwierig. Es zeichnet sich jedoch bereits ein hoher Kieferanteil ab.
In Finnland sind vor allem der Südwesten und die Region Österbotten in Westfinnland betroffen. Erste Schätzungen gehen in Finnland von mehreren Millionen Festmetern Sturmholz aus.