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Erklärung der Rechte der Bäume

Ein Artikel von Dagmar Holley (für Forstverein Niederösterreich und Wien bearbeitet) | 13.07.2026 - 12:57

Am 9. Juni hat der Gemeinderat von Terrasse-Vaudreuil, einer rund 2000 Einwohner zählenden Gemeinde, eine Resolution verabschiedet und die Allgemeine Erklärung der Rechte der Bäume (Déclaration universelle des droits de l’arbre, kurz: DUDA) unterzeichnet. Dabei handelt es sich um eine internationale Initiative, die 2018 in Frankreich vom Künstlerkollektiv La Compagnie des Papillons Bleus ins Leben gerufen wurde, berichtet utopia.de.

Die Erklärung selbst besteht aus drei Grundsatzartikeln:

  • Der Baum ist ein lebendiges, empfindsames Wesen und ein gemeinsames Gut der Menschheit.
  • Das Leben auf der Erde hängt von seiner Existenz ab.
  • Der Mensch, ausgestattet mit Vernunft und Gewissen, muss dem Baum gegenüber in einem Geist der Geschwisterlichkeit und Solidarität handeln.

Die zunehmende Gefährdung der Natur hat in den vergangenen Jahrzehnten zur Idee und zu Initiativen geführt, Naturgüter den Status einer juristischen Person mit Rechten zu verleihen, um ihren Schutz besser einfordern zu können. Bekannte Beispiele sind vor allem Flüsse, wie etwa der Wanganui in Neuseeland, der Ursprung des Ganges sowie des Amazonas.  

Webtipps: www.declarationuniverselledesdroitsdelarbre.org, www.garn.org