DACH-REGION

Pelletsverbände fordern radikales Umdenken in der Wärmepolitik

Ein Artikel von Dagmar Holley (für Forstverein Niederösterreich und Wien bearbeitet) | 09.03.2026 - 14:38

Mehr als 6,3 Mio. t produzierte Holzpellets in der DACH-Region – nahezu ein Drittel der europäischen Gesamtmenge – zeigen klar, dass es ausreichend Alternativen zu fossilen Wärme-Energieträgern gebe.
„Jede einzelne Ölheizung verlängert die Abhängigkeit von politisch fragwürdigen Regimen. Wir müssen endgültig raus aus dieser Abhängigkeit und stattdessen regionale Energie nutzen“, betonen die Geschäftsführer der Pelletsverbände in Österreich, Deutschland und der Schweiz.

Pellets sowie hierzulande entwickelte Pelletkessel und -kaminöfen steigern die regionale Wertschöpfung, erklärt Doris Stiksl, Geschäftsführerin von proPellets Austria: „Damit bleibt nicht nur die Energie, sondern auch die Wertschöpfung der Anlagentechnik in der Region.“ Der Pelletpreis werde von Angebot und Nachfrage bestimmt, nicht von Spekulationen am Weltmarkt und geopolitischen Krisen, so Martin Bentele vom Deutschen Energieholz- und Pellet-Verband (DEPV).

Die Pelletsverbände DEPV, proPellets Austria und proPellets.ch fordern:

  • langfristig und ausreichende Fördermittel für einen forcierten Heizungstausch
  • keine Anreize für fossile Heizsysteme
  • klare und verbindliche Zeitpläne für den Ausstieg aus Öl- und Gasheizungen